Monatsrückblick: Meine Highlights im Februar

Der Februar ist, gefühlt, mit einem Wimpernschlag vorbei. Weshalb nur fühlt sich das erste Quartal 2019 für mich so rasant an? Immer wieder ertappe ich mich bei dem Wunsch, die Tage mögen ein paar Stunden mehr für mich übrig haben. Sehr viel Schönes geschieht mir seit Wochen. Ich lebe in einem Gefühl bisher nicht gekannter Zufriedenheit.

Entsprechend heiter fällt mein Monatsrückblick Februar aus. Eine Trio-Geburtstags-Feier getarnt als Gatsby-Party war mein feucht-fröhlicher Einstieg in den Februar. Gefolgt von einem Blasmusikkonzert mit Tanz-Garantie. Bisschen kränklich war ich auch. Doch während irgendwie jeder über das miese Winterwetter gemeckert hat, habe ich die ersten vorfrühlingshaften Tage genossen. Mit großartigen Sonnenuntergängen. Mal ehrlich, über diesen Winter kann sich eigentlich niemand beschweren. Mies und grau? Ich erinnere mich hauptsächlich an schöne Tage. Und so richtig kalt war es auch nicht. Hey, dies ist der erste Winter, den ich tatsächlich ohne gefütterte Schuhe, ergo ohne kalte Füße verbracht habe. Verrückt.

Meine Highlights im Februar

Musik

Blasmusikkonzert? Ich war im Täubchenthal in Leipzig auf dem Konzert der Techno Marching Band Meute. Die Jungs aus Hamburg arrangieren House- und Technotracks mit ihren Blas- und Schlaginstrumenten neu. Heraus kommt ein unglaublich mitreißender und tanzbarer Sound. Hör‘ unbedingt mal rein!

Vor allem auf meinen Spaziergängen an den ersten frühlingswarmen Tagen habe ich viel Musik gehört. Hier für Dich die Best of meiner Februar-Playlist:

  • Ehrling: Lounge
  • Parov Stelar: Mambo Rap
  • Anja Schneider: All I See
  • DJ Khaled: I’m The One
  • Dillon Francis: We The Funk

frauzett-monatsrückblick-februar

Film

Mit meiner Tochter war ich im Kino zu „Mia und der weiße Löwe“. Ehrlich gesagt, kein besonders guter Film nach meinem Empfinden. Der Film umreißt die Problematik der Löwenjagd in Südafrika. Nach meinem Geschmack etwas zu pathetisch. Für Kinder ab 10 Jahren jedoch ausreichend nachvollziehbar.

Bücher

Oh, ich bin endlich, endlich zum Lesen gekommen in diesem Monat.

Große Empfehlung: „Das Leuchten in mir von“ von Grégoire Delacourt. Dieser Roman ist Leben und Emotion pur. Bereits auf Seite 13 traten mir die Tränen in die Augen. „Meine bisherigen Tage waren die kleinen Kieselsteine eines wohlgeordneten Lebens gewesen, eines alten Versprechens, vorgezeichneten Bahnen zu folgen, vorgezeichnet von anderen, die an perfekte Wege oder wenigstens an tugendhafte Lügen glaubten. Meine künftigen Tage versprachen stürmisch zu werden. Und einer von ihnen erschütternd.“ (Quelle: DELACOURT, Grégoire: Das Leuchten in mir. Übersetzt von Claudia Steinitz. 1. Auflage 2018, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, S. 13)

Von emotionaler Wucht habe ich selbst seit Monaten mehr als genug. Da passte dieser großartige Roman ganz einfach.

Ein anderes Buch begleitet mich bereits seit Anfang diesen Jahres. Mein „5-Year-Journal“. Ein Frage-Antwort-Buch für jeden Tag. 365 Fragen, 1825 Antworten. Im besten Fall. Begonnen hatte ich mit dem Beantworten der Fragen am 1.Januar 2018. Irgendwie ist mir dann in der Mitte des Jahres die Puste ausgegangen. Was vermutlich daran lag, dass ich das kleine, aber dicke  Buch nicht auf jede Reise mitnehmen konnte oder wollte. So ist es dann in Vergessenheit geraten.

Dabei macht es mir Spaß, mich jeden Abend im Bett der Beantwortung einer Frage zu widmen. Manche Fragen sind schnell und einfach abgehakt (Hast du heute jemanden geküsst? Drei Lebensmittel, die du heute gegessen hast?). Andere Fragen wiederum erfordern ein wenig Nachdenken (Schreibe das Rezept für ein gebrochenes Herz auf! Worauf kannst du aktuell in deinem Leben verzichten?).

Sollte ich mein „5-Year-Journal“ jemals voll kriegen, freue ich mich bereits jetzt auf den Reiz, alles nachzulesen, was mir persönlich über die Jahre wichtig, wertvoll, unnütz oder liebenswert gewesen ist.

frauzett-monatsrückblick-februar

frauzett-monatsrückblick-februar

Mode und Beauty

In Sachen Mode und Beauty war nur zu Monatsbeginn wirklich etwas los. Beim Aufhübschen für die Gatsby-Party konnte ich meiner kleinen Leidenschaft für Make up und Styling ausgiebig frönen. Ich liebe es, mich selbst mit Schminken und Kleidung zu verwandeln. Die Gelegenheiten dafür sind leider rar.

Meine geliebte Friseurin Kati hat mir endlich wieder eine tolle Haarfarbe verpasst. Nur beim Schnitt muss ich sie zur Zeit ausbremsen. Obwohl ich sehe, wie es ihr in den Scherenhänden juckt. Aber ich möchte meine Haare wieder länger tragen. Das Wachsenlassen ist eine echte Geduldsprobe und so hundertprozentig wohl fühle ich mich gerade nicht mit diesem Alles-auf-einer-Länge-Etwas. First world problems 😉

Lifestyle

Am 6.Februar hatte ich mit meinem Instagram-Post zu kleinen Verrücktheiten an diesem Tag  aufgerufen. Irgendetwas machen, das out of your comfort zone ist. Bis Ende des Monats hat es dann bei mir gedauert, bis ich mich aus meiner Komfortzone bewegen konnte, um einen für mich sehr persönlichen und tiefblickenden Blog-Artikel online zu stellen. Über meine Panikstörung öffentlich zu sprechen fällt mir nach wie vor nicht leicht. Ich möchte jedoch auf diese ernstzunehmende seelische Störung aufmerksam machen. Und Betroffene ermuntern, sich mitzuteilen und zu öffnen. Man kann diese Störung in den Griff kriegen. Und Angst haben ist keine Schande!

Ich wünsche Dir einen mutigen Monat März. Spring‘ in Pfützen, über Deinen Schatten, ins nächste Abenteuer!

Lass mich noch wissen, welches Deine Highlights im Februar waren.

Alles Liebe!

Deine frau zett

 

Die Fotos in diesem Beitrag sind auf der Gatsby-Party mittels Fotobox entstanden. Danke an http://www.eins-durch-f.de/

, , , , , , , , , , , ,
Vorheriger Beitrag
Gedicht der Woche: Er ist’s
Nächster Beitrag
Gedicht der Woche: Früher, da ich unerfahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü