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Nacktheit, Stille und süßes Nichtstun / Meine Monatslieblinge August

Mein liebster Monat im Jahr, der August, ist vergangen. Ich blicke etwas wehmütig zurück auf einen Sommermonat ohne Sommer. Für mich war es ein ruhiger Monat mit Nacktheit, Stille und süßem Nichtstun – meine Monatslieblinge im August.

Lifestyle

Urlaub! Fünf Wochen am Stück süßes Nichtstun. Ein Novum in meinem bisherigen Dasein als Selbstständige.
Highlight meines Urlaubs war unsere sehr ambitionierte dreiwöchige Deutschlandreise. Leben zu zweit, zeitweise zu dritt, auf minimalstem Raum. Ohne Verpflichtungen. Vogelfrei. Ein kleines Abenteuer. Und eine Notwendigkeit.

Bücher

Gelesen habe ich sehr viel. Neben Sachbüchern auch die folgenden Romane. Drei Empfehlungen für drei verschiedene Aggregatzustände von Leselust habe ich für dich.

  • Leichte Kost
    Pierre Martin: Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs
    Leichte Krimikost, die sich wunderbar locker weg liest. Dafür sorgen das provenzalische Flair sowie die klischeehaften Beschreibungen der französischen Lebensart.
    Die Kriminalfälle sind weniger spannend als die beiden Figuren der toughen, dennoch aparten Madame le Commissaire und ihres kauzigen Assistenten Apollinaire. Fetzt auf jeden Fall für so zwischendurch lesen. Es muss ja nicht immer hochanspruchsvoll sein, näch.
  • Spannender Pageturner
    Jussi Adler-Olsen: Verheißung
    Verheißung ist der sechste Fall für den Kriminalkommissar Carl Morck. Und ich habe bis jetzt die ersten sechs Bücher der Reihe gelesen und liebeliebeliebe die! Mir ist die Figur des Carl Morck so ans Herz gewachsen. Gott sei Dank gibt es noch drei weitere Bände.
    Adler-Olsen gelingen mit jedem Buch genaue und nachvollziehbare Charakterstudien seiner Figuren sowie detailreiche Schilderungen der brutalen Verbrechen. Der eingestreute Humor macht für mich den besonderen Reiz beim Lesen aus.
    Band sieben liegt bereits lesebereit in meinem Bücherkorb.
  • Üppige Naturbeschreibungen mit etwas Herzschmerz
    Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse
    Ein Buch, welches mich mit seinen Naturbeschreibungen in seinen Bann gezogen hat. Am Ende jedoch etwas verschnupft zurücklässt. Zwar war die Hauptperson gefühlt ebenfalls öfter nackt (aus anderen Gründen). Letztlich wirkt die Geschichte um ein Mädchen, das sich mutterseelenallein in der Wildnis North Carolinas behauptet, wie geborgt. Irgendwo habe ich das schon mal gelesen. Schade! Denn die Figur des Mädchens bietet echtes Potenzial für eine Heldinnen-Geschichte. Leider versickert dieses in einem erwartbaren kitschigen Ende.
    Dennoch ein Buch für Strandtage oder die bald anbrechenden Herbstkuschelabende.

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Musik

Die schönste Musik, welche ich im August gehört habe war- keine Musik. Fast den gesamten Monat habe ich keinen einzigen musikalischen Laut an meine Ohren gelassen. Das passierte einfach so, ohne, dass ich es forciert habe. Quasi FKK für meine Ohren.

Da Musik eine wesentliche Rolle in meinem Arbeitsalltag spielt, genieße ich diese auditiven Auszeiten sehr. Die Abwesenheit von Musik finde ich für mich unproblematisch. Ich weiß, dass viele Menschen es nicht ohne musikalische Hintergrundberieselung aushalten können. Wie ist das bei dir? Brauchst du in jeder Situation Musik oder suchst du bewusst Momente der Stille?

Stille war es denn auch, der ich auf unserer Deutschlandreise ausgiebig gelauscht habe. Stille durchbrochen nur von Geräuschen der Natur. Wellenrauschen, Windpfeifen, Regentropfen auf dem Autodach, Insektensummen, Flügelschlagen von Vögeln…

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Fashion

„Dieser Sommer war ein schöner Tag.“ Ein Spruch, den ich neulich gelesen habe und auf dessen Aussage wir uns bestimmt alle einigen können. Dieser Sommer hat ein bisschen verkackt.

Nichtsdestotrotz habe ich jede winzige Sonneneinheit genutzt, mich auszuziehen. Ich verspürte ein enormes Bedürfnis nach Nacktheit. Meinen Körper mit Sonnenenergie aufzuladen geht nun mal am allerbesten ohne Kleidung am Leib. So war ich im Sommermonat August am liebsten nackt –  mit nichts als meinen Haaren und meiner Haut zwischen mir und allen Sinneseindrücken.

Beauty

Wie gesagt, ich war im August pur und puristisch unterwegs. No Make up at all. Nackter Körper, nacktes Gesicht. Ohnehin hatte ich mit einem Neurodermitisschub auf den Augenlidern zu kämpfen.

Dennoch hat sich ein Beauty Must-have im August herausgestellt: Teebaumöl.
Pur oder mit einem Basis-Öl vermischt, war es meine erste Wahl bei Insektenstichen, Hautentzündungen oder -verletzungen. Es wirkt antiseptisch, antibakteriell und antimikrobiell sowie fungizid. Der Geruch mag gewöhnungsbedürftig sein. Die Wirkung jedoch ist überzeugend.

Was ist dein Patentrezept bei Insektenstichen?

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Das sind sie, meine Monatslieblinge im August.

Nun hoffe ich darauf, dass der Sommer sich noch einmal im September die Ehre gibt. Sozusagen dem meteorologischen Herbstanfang trotzt und uns noch einmal mit Sonne satt versorgt. Schließlich brauchen wir volle Vitamin D-Speicher, um die anstehende dunklere Jahreszeit gut zu überstehen. Seufz, I don’t like winter…

Wie war Dein August? Lass‘ es mich wissen in den Kommentaren. Ich freu‘ mich drauf!

Deine frau zett

 

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Katja,
    das klingt nach einer guten Zeit mit schönen Momenten. Und ja, der Sommer ließ zu wünschen übrig. Ich versuche, jeden Sonnenstrahl einzufangen, den ich bekommen kann.
    Ich freu‘ mich dennoch, auf alles, was kommt. Egal, ob Sonne oder Regen.
    Deine Bianca

    Antworten
  • Liebe Katja,

    es so schöner Text, mit sooo viel Gefühl und Freude geschrieben …. Herrlich.
    Es freut mich sehr, dass Deine „Lebensgeister“ alle wieder angetreten sind und endlich wieder starten wollen. Nach so einer langen und entspannten Auszeit.
    Um auf Deine Frage zu reagieren: Mein August war bereits wieder sehr arbeitsam. Dafür war der Juli mein Wonnemonat. Spanien, Italien, Rosenheim 😉
    Sommer ist meine Welt und bald die Ostsee, wo Du dann immer einen Anlaufpunkt für Meer Ausbrüche hast 😀
    Vielen Dank auch dafür dass ich Teil Deiner August Reise sein durfte.
    Wir sehen uns… bald …
    Liebe Grüße
    Rene

    Antworten
    • Katja Zielinski
      14. September 2021 17:49

      Lieber René,
      ich drück‘ Dich aus der Ferne. Danke für Deinen Input online und im real life.
      Bis ganz bald!
      Katja

      Antworten

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